Fragen zum Einbau einer Einparkhilfe

Aus DreesWiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis


Passt die Einparkhilfe in mein Fahrzeug ?

Wir können keine Zusagen machen, ob die Einparkhilfe bei bestimmten Fahrzeugmodellen passt. Es handelt sich um ein Universal-Zubehör-Produkt. Bitte lesen sie, welche Anforderungen (siehe Frage unterhalb) erfüllt sein müssen, um die Einparkhilfe einbauen zu können.

Was sind die Anforderungen für den Einbau der Einparkhilfe ?

Einbauort der Sensoren

Die Einparkhilfe funktioniert nur, wenn die Einbauposition der Sensoren korrekt ist.

  • Einbauhöhe: Die Sensoren sollten in einer Höhe von 45-60 cm eingebaut werden (Abstand vom Boden zu Sensor).
  • Ausrichtung: Ebenso wichtig wie die Einbauhöhe, ist die Ausrichtung der Sensoren, also der Winkel zwischen Boden und Sensoroberfläche. Bei einer niedrigen Einbauhöhe um ca. 45 cm, sollten die Sensoren leicht nach oben ausgerichtet sein. Für diesen Zweck sind in dem Paket kleine Kunststoff-Ringe enthalten, die von hinten über die Sensoren gestülpt werden und den Sensor etwas weiter nach oben ausrichten.
  • Abstände: Die äußeren Sensoren sollten mit einem Abstand von ca. 8-15cm von der äußeren Kante/Ecke des Fahrzeugs verbaut werden. Die mittleren Sensoren sollten dann mit gleichmäßigen Abständen innerhalb der äußeren Sensoren platziert werden (Formel:Abstand der äußeren Sensoren zueinander "geteilt durch" 3). In unserer Einbauanleitung wird dies detailliert und mittels einer Grafik beschrieben. Die Breite des Fahrzeugs ist dabei nicht relevant, da die Sensoren mit ihrem weiten Abstrahlwinkel (120 Grad) alle Fahrzeugbreiten abdecken.

Elektrik

Unsere Einparkhilfen funktionieren bei Fahrzeugen mit 12 Volt Spannungsversorgung. Wichtig ist hierbei, dass die Spannungsversorgung konstant ist.

Zur Stromversorgung werden folgende Quellen verwendet:

  • Rückfahrscheinwerfer: Stromversorgung für die Sensoren hinten
  • Bremslicht: Stromversorgung für die Sensoren vorne bei Systemen mit 8 Sensoren
  • Masse/Minus
  • Zündungsplus (Nur bei Systemen mit 8 Sensoren)


Farbe/Lackierung

Wir bieten nur schwarze Sensoren an, da die vorgegeben Farben der Einparkhilfen-Hersteller in der Praxis meistens nicht mit der tatsächlichen Farbe des Fahrzeugs übereinstimmen. Zu jedem Farbton existieren etliche Nuancen (siehe Farbkataloge im lokalen KFZ-Handel), sodass die Abweichung universell vorlackierter Einparkhilfen-Farbtöne eher negativ im Vergleich zu schwarzen Sensoren oder Sensoren in genau Ihrem Farbton wirken.

Die Sensoren sind, unter Beachtung einiger Hinweise, auch von ungeübter Hand lackierbar.

Passende Lacke in Sprühdosen können im lokalen Einzelhandel / Fahrzeugteilehandel oder bei Vertragswerkstätten günstig erworben werden. Hier liegen Kataloge mit Farbnummern von Fahrzeugen aus.

Hinweise:

  • Die Lackierung der Sensoren sollte maximal 2-3 Schichten betragen (dünne Lackschichten!)
  • Es gilt, so wenig Farbe wie möglich aufzutragen und Farbansammlungen (Lacknasen, Läufer) zu verhindern, da es andernfalls zu einer Fehlfunktion kommen kann
  • Zu Beachten ist allgemein, dass der Abstand der Sprühdose zum Sensor groß und die Farbe mit einer weichen Bewegung aufgetragen werden sollte
  • Weitere Hinweise zur Lackierung befinden sich auf der Sprühdose
  • Es dürfen Uni- und Metalliklacke verwendet werden
  • Speziallacke wie z.B. Perleffekt-Lack darf nicht aufgetragen werden

Vorgehensweise:

  • Die Sensoren sollten mit einem feinen Schmirgelpapier leicht angeraut werden
  • Mit dem Lochbohrer einige Löcher in einen Karton bohren und die Sensoren locker hineinstecken (nicht ganz versenken, sondern etwas "herausschauen" lassen)
  • An der sichtbaren Front müssen keine Stellen abgedeckt werden


Fotodokumentation eines Einbaus

Fotodokumentationen:
Einbau Drees24 Einparkhilfe SB365-04-S02C
Einbau Drees24 Einparkhilfe Typ Goldeneye (aktuell nicht mehr im Programm)

Externe Anleitungen:
Einbauanleitung Merceds W168, Quelle www.elchfans.de

Weitere Dokumentationen (auch ähnlicher Einparkhilfen) sind im Internet verfügbar. Empfehlenswert ist die Internetsuche (Bilder) nach dem eigenen Fahrzeugtyp in Kombination mit den Stichwörtern "Einparkhilfe nachrüsten" oder ähnlich

Bei welchen Fahrzeugen/Gegebenheiten sind Besonderheiten zu beachten ?

Fahrzeuge mit Anhängerkupplung

... oder anderen festen Hindernissen (z.B. Ersatzrad bei Geländewagen).

  • Sie können eine Anleitung für den Einbau unser Einparkhilfen bei Fahrzeugen mit feststehender Anhängerkupplung hier abrufen. Für die Darstellung benötigen sie den Adobe PDF Reader. Alternativ ist die Anleitung hier als Bild hinterlegt.
  • Bei abnehmbaren Anhängerkupplungen muss abgewogen werden, ob eine Hindernismeldung (Erkennung der AHK) während des Rückwärtsfahrens mit montierter Anhängerkupplung akzeptabel ist, oder die Hinweise für den Einbau mit einer feststehenden AHK beachtet werden um eine solche Meldung zu verhindern. Dies hängt maßgeblich davon ab, wie häufig die AHK montiert ist und ob auch ohne Anhänger mit montierter AHK gefahren wird.
  • Beispielfoto von einem Einbau mit Anhängerkupplung


LED Rücklichter

Bei Fahrzeugen mit serienmäßigen LED Rücklichtern kann es Probleme geben. Üblicherweise sind nur Einparkhilfen für Vorne von dieser Thematik betroffen, die über das Bremslicht aktiviert werden.

  • LED Rückleuchten im Fahrzeug sind i.d.R. pulsgesteuert. Bei einer Pulssteuerung wird die Spannung in sehr kurzen Abständen variiert/unterbrochen (auf Video Aufnahmen ist dies z.B. erkennbar). Entscheidend für den Anschluss einer Einparkhilfe ist, ob die Pulssteuerung erst in den Leuchten erfolgt, am Stromkabel also reguläre 12V anliegen, oder ob die Pulssteuerung bereits am Lichtschalter/Lichsteuergerät erfolgt und auch das Kabel zur Lampe bereits betroffen ist.
  • Erfahrungsgemäß werden die Bremslichter bei LED Leuchten häufig von außen (d.h. vom Lichtschalter/-steuergerät) gepulst gesteuert, sodass hier keine regulären 12V am Stromkabel anliegen. Dementsprechend gibt es dann (lösbare) Probleme bei Einparkhilfen mit 8 Sensoren, da diese auch an das Bremslicht angeschlossen werden. Einparkhilfen mit 4 Sensoren werden nur an das üblicherweise regulär gesteuerte (12V) Rückfahrlicht angeschlossen. Im VW Konzern (Passat 3C...) werden die Bremslichter beispielsweise gepulst vom Lichtschalter gesteuert.
  • Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass die Spannung für die Einparkhilfe stabil 12V beträgt. Dementsprechend kann auch am Stecker/Kabel des entsprechenden Rücklichts vorab gemessen werden, ob diese Anforderung bei Ihrem Fahrzeug erfüllt wird. Achtung: Die gepulste Steuerung wird meist erst bei laufendem Motor aktiviert.
  • Lösungsansätze für diese Problematik finden Sie Absatz zu Spannungsschwankungen



Persönliche Werkzeuge